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future practice. practice future.

Architekturbiennale 2016 in Venedig

Die Ausstellung gab einen Einblick in die Grundlagen und die gelebte Lehr- und Lernkultur der aac (Academy for Architectural Culture). Aus der Perspektive der angehenden Architekten führte sie durch einen Parcours, der die Kompetenzen thematisierte, derer es bedarf, um die Aufgaben und Herausforderungen des Berufes verantwortungsvoll bewältigen zu können. Der Vorstellung der Akademie und ihres Lehrplans sowie der Intentionen ihrer Gründer folgten drei pointierte Imperative: Ask! Listen! Act!

Quelle: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner.
Grafisches Konzept Ausstellung und Kommunikationsmedien: ON Grafik
Projektleitung, Konzeption, Text- und Bildredaktion: gmp
Fotos der Ausstellung: Marcus Bredt

 

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Die Kunst der richtigen Distanz | Buch

Architekturkritik im Spiegel des Werkes von gmp

In diesem Buch werden am Beispiel ausgewählter Bauten der Architekten von Gerkan, Marg und Partner, die nahezu 400 Bauten national und international realisiert haben, die letzten 50 Jahre der Architekturkritik nachgezeichnet. Von der ausklingenden Moderne der 1960er Jahre über ökologische und partizipatorische Strömungen und die Zeit der Postmoderne bis zum globalisierten Bauen der Gegenwart.

Quelle: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner.

Das Spannende an diesem Band ist, dass alle Kritiken dem Leser als Originaltexte präsentiert werden – typografisch vereinheitlicht und lesefreundlich aufbereitet. Der Satz in schmalen Spalten referenziert das Original und wird somit zum Medium im Medium – Zeitung/Zeitschrift im Buch. Zu diesem ersten visuellen Bezug kommt ein zweiter – ein Wechsel von strahlend weißem zu deutlich gelblichem Papier, was den bedruckten Ursprungs-Stoff der Texte umso mehr verdeutlicht und erlebbar macht. Ein skaliertes Faksimile wird außerdem jedem Artikel beigestellt.

Dazu aktuelle Fotografien von Marcus Bredt – der seinerseits mit sehr pointiertem Blick eine visuelle Architekturkritik unternimmt –, die mit extrahierten Statements aus ebenjenen historischen Kritiken in Zeitungen und Fachzeitschriften konfrontiert werden.

 

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Die Kunst der richtigen Distanz | Ausstellung

Architekturkritik im Spiegel des Werkes von gmp

Grafisches Konzept Ausstellung und Kommunikationsmedien: ON Grafik
Projektleitung, Konzeption, Text- und Bildredaktion: gmp
Fotos der Ausstellung: Marcus Bredt

 

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„Der Verstand so schnell, die Seele so langsam.“ | Buch

Volkwin Marg – Gespräche wegen Architektur

Im Oktober 2016 ist Volkwin Marg, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Architekten Deutschlands, 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat er elf Gespräche zu Themen geführt, die seine Arbeit und sein Leben maßgeblich bestimmt haben – mit Freunden und Kollegen, aber auch mit Menschen, die er bei dieser Gelegenheit erst kennengelernt hat und deren Arbeit ihn interessiert.

Neben der direkten, dynamischen Konversation geben reichlich Abbildungen einen Einblick in ein außergewöhnliches und außergewöhnlich vielseitiges Leben, und zeigen auf, inwieweit noch die unterschiedlichsten Aspekte – von der Musik über den Schiffsbau bis hin zur Auseinandersetzung mit totalitären Regimen – wertvoll für die Betrachtung und das Verständnis von Architektur sein können – der beziehungsreichsten aller Künste.

Quelle: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner.

Gestaltungselemente aber vor allem die Typografie des Buches bildeten die Grundlage für die thematisch weiterführende Ausstellung im Aedes-Architekturforum.

 

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„Der Verstand so schnell, die Seele so langsam.“ |

Jubiläumsausstellung für Volkwin Marg

Zum 80. Geburtstag des Architekten Volkwin Marg zeigte das Aedes Architekturforum in Berlin eine Jubiläumsausstellung. Bewegte Bilder, Impressionen und Publikationen erzählen – unterteilt in zwei Schwerpunkte – von einer außergewöhnlichen Persönlichkeit und einem Leben, geprägt von historischen wie kulturellen Meilensteinen.

Der narrative Grundgedanke steht im Zentrum der gesamten Ausstellung. Persönlich zu Wort kommt dabei Volkwin Marg nicht nur durch Exzerpte seines jüngsten Gesprächsbandes „Der Verstand so schnell, die Seele so langsam“. Ebenso formen sechs weitere Buchveröffentlichungen das Inventar für die Abbildung der Erzählung über die facettenreiche Persönlichkeit des Protagonisten.

In unterschiedlich gestaltete architektonische Gewänder gekleidet, visualisieren zwei Räume die Bipolarität der ‚Geschichte‘ Volkwin Margs: Ratio und Emotio bilden dabei komplementäre Positionen. Die Gedankenwelt des Architekten, die Vernunft, die Ratio, eröffnen den Diskurs im ersten Raum, während emotionale Weite und Freiheit zum Thema der zweiten Ausstellungsfläche gemacht werden.

Quelle: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner.
Grafisches Konzept Ausstellung und Kommunikationsmedien: ON Grafik
Projektleitung, Konzeption, Text- und Bildredaktion: gmp
Fotos der Ausstellung: Marcus Bredt

 

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Rev(f)erences

Stadium Architecture by Volkwin Marg

Reverenz /ʀeveˈʀɛnʦ/ Substantiv Re · ve · renz
Ehrerbietung, Hochachtung, Verbeugung

Referenz /ʀefəˈʀɛnʦ/ Substantiv Re · fe · renz
Person oder Stelle, auf die verwiesen wird

„Rev(f)erences“ titelt das Werk im Coffee-Table-Format, in dem der Fotograf Marcus Bredt in einem künstlerisch inszenierten Rundblick die internationalen Sportbauten im Kontext ihrer Umwelt darstellt. Dieser Titel bietet mit seiner begrifflichen Dualität Spielraum für eine typografische Spielerei, die sich erst bei genauer Betrachtung auflöst und beide Bedeutungen frei gibt – zum einen die Referenz, die bildhaft auf all die gebauten Stadien verweist, zum anderen die erwiesene Reverenz vor dieser Leistung in Form einer solch prächtigen Publikation.

Ein (fast) reines Bilderbuch zu gestalten klingt einfacher als es ist, weil man eben nicht wie gewohnt gestalten kann, sondern eher als Botschafter der Bilder nach diplomatischen Mitteln sucht, die eine visuelle Aufnahme durch den Betrachter erleichtern. Keine Inszenierung, dafür fokussierte Gleichförmigkeit – Ordnung statt gestalteter An-Ordnung. Einzelbilder oder Serien, Gegenüberstellungen oder Sequenzen werden je gleich präsentiert. Die Spannungen erzeugen die Bilder.

 

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